Besteuerung Aktienoptionen Österreich

 


Es erfolgt keine Einteilung mehr nach der Einkommens- bzw. Dieser Streit ist mittlerweile geklärt:

Der Mehrwert der Erwerb


Wie also funktioniert das Versteuern von Aktiengewinnen genau? Und gibt es die Möglichkeit, bestimmte Gewinnbeträge bei Aktien steuerfrei zu handeln? Ein Überblick über die wichtigsten Aspekte schafft Klarheit. Die Abgeltungssteuer ist seit in Kraft und ist die wichtigste Steuerart bei Aktien- und Wertpapieranlagen. Sie ist als Quellensteuer gestaltet, das bedeutet, dass direkt vom Depot Steuern abgeführt werden.

Dies übernimmt die depotführende Bank bzw. Soli und Kirchensteuer werden prozentual mit der Abgeltungssteuer verrechnet. Somit ist die Höhe der Steuer für alle Personen gleich hoch , nur in Bezug auf die jeweilige Konfession kann es bei der Kirchensteuer zu Unterschieden kommen.

Es erfolgt keine Einteilung mehr nach der Einkommens- bzw. Der sogenannte Sparerpauschbetrag erlaubt es Anlegern, einen Freistellungsauftrag auszustellen und Gewinne aus Aktien oder Sparanlagen bis zu Euro Ehepaare Euro von der Steuer zu befreien. Steuern müssen nicht nur für laufende Gewinne bezahlt werden, sondern auch, wenn Wertsteigerungen realisiert werden. Der Bankkunde muss sich nicht mehr wie früher selbst darum kümmern, dass die korrekten Gewinnsummen in der Steuererklärung angegeben werden.

Entstehende Verluste werden mit Gewinnen verrechnet und ausgeglichen. Allerdings können Kursgewinne von Aktien nur mit Verlusten beim Aktienhandel ausgeglichen werden. Andere Wertpapiere unterschiedlicher Art können dagegen miteinander verrechnet werden. Steuerreformen werden von Bevölkerung und Finanzexperten immer kritisch gesehen und genau untersucht. Tatsächlich hat aber die Abgeltungssteuer, durch die nicht nur auf Aktiengewinne Steuern erhoben werden, sondern von der auch Erträge aus anderen Anlagebereichen betroffen sind, durchaus einige Vorteile.

Nicht für alle bietet die neue Regelung, mit der Aktiengewinne versteuert werden, Vorteile. Einige Anleger profitieren weniger stark von der neuen Gesetzgebung. Wer mit langfristigen Aktiengeschäften Geld verdient, wird seit ebenfalls zur Kasse gebeten. Wer Wertpapiere innerhalb eines Jahres wieder mit Gewinn verkaufte, musste dann für diesen Aktiengewinn Steuern zahlen.

Waren die Wertpapiere länger als zwölf Monate im Besitz des Anlegers, mussten keine Steuern bei Aktienverkauf gezahlt werden. Dies änderte sich mit der Abgeltungssteuer. Unabhängig von der Haltedauer muss man nun alle Aktiengewinne versteuern. Die Kapitalertragsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommenssteuer, die seit bei Privatanlegern für bestimmte Kapitaleinkünfte in Form der Abgeltungssteuer abgeführt wird. Seit gilt die einheitliche Abgeltungssteuer für Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Wertpapierverkäufen in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf.

Beschreibt die Einzugsweise einer Steuerart. Angesichts dieser finanziellen Erfolgsstory überrascht es nicht, dass auch der Fiskus ein reges Interesse an den Aktienoptionsprogrammen entwickelt hat. Dabei geht es hauptsächlich um zwei Fragen: Lieber die Taube auf dem Dach als den Spatz in der Hand? Steuerpflichtig sind sowohl der laufende Arbeitslohn als auch sonstige Bezüge, die aus besonderem Anlass gezahlt werden oder sogar erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses als nachträgliche Einkünfte anfallen.

Bei der Mitarbeiteraktienoption sind zwei Besteuerungsvarianten denkbar: Man könnte daher argumentieren, dass bereits die Einräumung des Optionsrechts einen steuerpflichtigen Sachbezug darstellt, dessen Wert nach den gängigen mathematischen Modellen zur Optionsbewertung oder vielleicht sogar anhand der aktuellen Preise an einer Terminbörse zu ermitteln ist. Der spätere verbilligte Bezug der Aktien bzw.

Danach würde der Zufluss des Arbeitslohns erst dann eintreten, wenn der Arbeitnehmer die Option tatsächlich ausübt und vom Arbeitgeber die Aktien bzw. Früher war unklar, in welchen Fällen die für den Arbeitnehmer i. Zwar muss sich der Fiskus zunächst bis zur Ausübung der Option gedulden, doch dann klingelt die Kasse.

Dementsprechend erfolgt die Besteuerung erst im Zeitpunkt der Ausübung der Aktienoption, wobei es beim Bezug von Aktien auf den Zeitpunkt der Einbuchung in das Depot des Arbeitnehmers ankommt Zufluss durch Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht über die Aktien.

Unabhängig davon kommt auch ein geringer Freibetrag gem. Nach Auffassung des BFH soll die Endbesteuerung auch dann greifen, wenn dem Arbeitnehmer eine sofort ausübbare und frei übertragbare Aktienoption eingeräumt wird Urt.

Zwar kann man in diesem Fall nicht damit argumentieren, dass der Arbeitnehmer den Vorteil künftig noch erdienen muss. Im Ergebnis handelte es sich nur um ein weiteres Lohnzahlungsverprechen des Arbeitgebers, das ebenso wie die Zusage einer Gehaltszahlung noch keinen Zufluss von Arbeitslohn bewirkt.

Anders kann der Fall aber zu beurteilen sein, wenn der Arbeitnehmer eine Rechtsposition gegenüber einem Dritten erhält. Deshalb hat der BFH ausdrücklich offen gelassen, ob die Zuwendung einer Aktienoption, aus der ein Dritter zur Lieferung der Aktien verpflichtet ist, ebenfalls der Endbesteuerung unterliegt z. Zuwendung einer Aktienoption, bei der eine Bank Stillhalter ist. Darauf aufbauend hat das FG Köln mit Urteil vom Hier wird dem Arbeitnehmer beim Erwerb der Aktienoptionen kein steuerpflichtiger Vorteil zugewendet, weil er die Aktienoptionen nicht verbilligt erwirbt.

Und der Gewinnn aus dem späteren Verkauf der Optionen stellt keinen Arbeitslohn dar, sondern fällt in die private Vermögenssphäre, wo er der Abgeltungssteuer gem. Unstreitig zur Anfangsbesteuerung kommt es dagegen, wenn der Arbeitnehmer eine übertragbare Aktienoption erhalten hat und diese sofort nach Einräumung durch Übertragung auf einen Dritten oder in sonstiger Weise verwertet Urt.

Daraus ergibt sich durchaus ein gewisser Gestaltungsspielraum. Hat ein Arbeitnehmer die Möglichkeit, den Inhalt des Optionsplans mit dem Arbeitgeber auszuhandeln, sollte er sich vor Einräumung der Aktienoptionen steuerlich beraten lassen.

Damit scheidet die Anfangsbesteuerung aus, so dass sich die Finanzverwaltung im Ergebnis mit ihrer "Taube-auf-dem-Dach"-Strategie durchgesetzt hat. Aus der Sicht der Steuerpflichtigen bedeuten die Urteile des BFH, dass sich der vermeintliche Reichtum fast halbiert, da der Fiskus über die progressive Einkommensteuer an den Kursgewinnen beteiligt ist.

Besonders problematisch wird es, wenn der Kurs der Aktien zwischen Zufluss der Einkünfte und dem Fälligkeitstermin der Einkommensteuerschuld stark gefallen ist. Dann reicht der Erlös aus dem Verkauf der Aktien möglicherweise nicht einmal zur Tilgung der Steuerschuld aus.

Sein Grundgehalt beträgt Anfang des Jahres 01 erhält er von der X-AG 1. Die Ausübung der Optionen steht unter dem Vorbehalt, dass A am 1. A übt die Optionen am Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Kurs Euro je Aktie.