Energiepolitik

 

Dieser Artikel befasst sich mit dem elektronischen Handel im Allgemeinen. Für die wertpapierwirtschaftliche Bedeutung siehe Elektronisches Handelssystem.

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Die Lösung der Sanierungsaufgabe wird im allgemeinen nur privaten Eigentümern, nicht aber einer halbstaatlichen Industrieholdung, zugetraut. Produktprogramme und Produktionsverfahren, die nicht den Anforderungen des Marktes entsprechen, müssen neu konzipiert werden. Hierzu bedarf es einerseits einer marktorientierten unternehmerischen Konzeption, andererseits der Bereitschaft, Investitionen durchzuführen und hierfür auf eigenes Risiko Kapital zur Verfügung zu stellen.

Für die Unternehmen sind durch die Privatisierung Chancen auf eine erfolgreiche Sanierung eröffnet worden. Einzelne Fehlschläge sollten aber nicht als Beleg dafür genommen werden, die Strategie der Sanierung durch Privatisierung grundsätzlich zu diskreditieren.

Vor diesem Hintergrund wird häufig der Vorwurf der Verschleuderung von Volksvermögen erhoben. Die gewählte Privatisierungspraxis hat damit die ohnehin vorhandenen Spannungen zwischen Ost und West eher verschärft. Von der Bundesregierung war ursprünglich erwartet worden, die THA könne bei der Privatisierung der volkseigenen Betriebe Gewinne erwirtschaften. Rechtsnachfolger der Treuhandanstalt ist die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben.

Die noch nicht privatisierten Unternehmen wurden von einer Beteiligungs-Management-Gesellschaft übernommen. Die Schulden der Treuhandanstalt wurden an den Erblastentilgungsfonds übertragen. Die Verantwortung der Lohnpolitik. Für wurde die Zahl der Arbeitslosen registrierte plus verdeckte Arbeitslose auf etwa 3 Millionen geschätzt. Ende waren in Ostdeutschland immer noch etwa 2,2 Mio. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten folgte Lohnrunde auf Lohnrunde mit zweistelligen Zuwachsraten.

Bereits sollen die ostdeutschen Tariflöhne in viele Bereichen das Westniveau erreichen. Die Konsequenz der Lohnrunden war eine geradezu katapultartige Entwicklung des ostdeutschen Lohnniveaus innerhalb einer Zeit, in der praktisch noch keine Investitionen in Ostdeutschland stattgefunden hatten.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit hätte man eine moderatere Lohnentwicklung erwarten können. Tatsächlich haben die Gewerkschaften, angeführt von der IG Metall, bereits sehr früh auf eine lohnpolitische Aufholstrategie gesetzt. Bereits sollen Tariflöhne erreicht werden, die den westdeutschen gleichen.

Über die Geschwindigkeit der Lohnanpassung hat es von Anfang an Kontroversen gegeben. Weit der Produktivitätsentwicklung voraneilende Löhne kommen einem Beschäftigungsverbot für viele Arbeitnehmer in Ostdeutschland gleich. Bei einer moderateren Lohnentwicklung hätte die Beschäftigungszunahme in Ostdeutschland rascher einsetzen können.

Faktisch erzwingt zudem eine agressive Aufholstrategie zusätzliche Transfers von Westdeutschland nach Ostdeutschland. Das lohnpolitische Verhalten ist wohl nur vor dem Hintergrund des nach Westdeutschland völlig offenen Arbeitsmarktes und vor dem Hintergrund der mehr oder weniger automatischen Kompensation der entstehenden Arbeitslosigkeit durch staatliche Unterstützungszahlungen zu verstehen.

Mobil sind am Arbeitsmarkt vor allem jüngere und höher qualifizierte Arbeitnehmer. Sofern die hohen Lohnsteigerungen nämlich auch zu einer hohen Arbeitslosigkeit in den neuen Ländern führt, verstärkt diese Arbeitslosigkeit wiederum den Abwanderungsdruck.

Zudem hat die Lohnentwicklung in Ostdeutschland die Investitionssignale keineswegs in die richtige Richtung gestellt. Die Last der insgesamt verfehlten Lohnpolitik tragen zudem nicht nur die ostdeutschen Arbeitnehmer, sondern auch die westdeutschen Arbeitnehmer und Steuerzahler - und zwar in Form der dadurch höheren Arbeitslosenunterstützung.

Ohne den "reichen Onkel" Kalmbach in Westdeutschland wäre eine vergleichbare Entwicklung kaum möglich gewesen. Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaftsordnung. Trotz aller Anfangsprobleme, die bei der Umstellung auf die Marktwirtschaft eintreten, ist auf mittlere Sicht - und erst recht auf längere Sicht - mit erheblichen Vorteilen der deutschen Integration zu rechnen.

Sicherlich ist vieles nicht mit den 50er Jahren in Westdeutschland vergleichbar, aber in einer Beziehung stimmt die Situation gut überein. Damals wie heute gilt: Für die Jahre, für die statistische Daten vorliegen, verzeichneten wir fast astronomische Zuwachsraten des Bruttosozialprodukts: Länder, in denen der Kapitalstock weitgehend unversehrt geblieben war, erzielten dagegen nur relativ geringe Zuwachsraten: Dadurch sind in den neuen Bundesländern schnell Produktivitätsgewinne zu realisieren.

Sie kommen letztlich allen Gruppen der Bevölkerung zugute. Sonst erlahmt das Eigeninteresse und die Förderung erweist sich im Ergebnis nur als teuer, aber unwirksam. Problematisch ist, das die erheblichen Transfers von West- nach Ostdeutschland in erster Linie konsumtiv und nicht investiv verwendet werden.

Das nützt nicht nur der langfristigen Entwicklung in Ostdeutschland wenig, sondern schadet auch der wirtschaftlichen Entwicklung im Westen. DM im Jahr ein fünfmal höheres Gütervolumen bezogen haben, als an Lieferungen dorthin verbucht werden konnten 51 Mrd.

Gleichwohl dauerte der "Einigungsboom" in Westdeutschland nur kurze Zeit. Die Zinssteigerungen und die inflatorischen Wirkungen führten bald zu einer Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung und zu einem Umschwung in der Leistungsbilanz, der seinesgleichen sucht. DM ab; lag das Defizit der Leistungsbilanz bei über 30 Mrd. Aus dem einstigen Gläubigerland Bundesrepublik Deutschland ist ein Schuldnerland geworden - auch dies hilft allerdings mit, den Aufbau in Ostdeutschland zu finanzieren.

Auch heute, fünf Jahre nach dem Vollzug der deutschen Vereinigung werden immer noch Berge von Gründen aufgetürmt, die "belegen", warum das Experiment "Aufbau Ost" zum Scheitern verurteilt ist. Die Chance zum Erfolg ist allerdings inzwischen durchaus konkret. Die Zahl der Skeptiker überwog damals bei weitem.

Breite Unterstützung fand die Soziale Marktwirtschaft erst nach ihrem offensichtlichen Erfolg im Wirtschaftswunder. Zum Stand der Integration der Neuen Länder. In fast allen "westlichen" Industrieländern herrscht "Marktwirtschaft". Gleichwohl unterscheiden sich die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Stile zum Teil erheblich voneinander. Offensichtlich gibt es viele Wege zur Ausgestaltung der Marktwirtschaft. Welcher Weg in einem Land beschritten wird, hängt nicht in erster Linie von theoretischen Überlegungen ab, sondern wird entscheidend von den Lebensstilen, sozio-ökonomischen Bedingungen und geschichtlichen Erfahrungen in einem Land geprägt.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind in vieler Hinsicht eine "radikale" liberale Marktwirtschaft. Der Staat enthält sich weitgehend eines direkten Einflusses auf den Wirtschaftsablauf.

Das föderative Staatswesen bedingt zugleich - vergleichbar der Bundesrepublik Deutschland - eine differenzierte Wirtschaftspolitik in den einzelnen Bundesstaaten. Der Präsident bestimmt die Grundlinien der Wirtschaftspolitk, dennoch kann es zu schwerwiegenden Konflikten zwischen dem Präsidenten und dem Gesetzgebungsorgan Senat und Repräsentantenhaus kommen. Wettbewerbspolitik, Regulierung und Deregulierung. Das Gesetz bestraft Preisabsprachen und die Ausnutzung einer Monopolstellung, um andere Märkte zu erobern.

Die amerikanische Wettbewerbsgesetzgebung gilt als die strengste in der Welt. Schienenverkehr, Fugverkehr, Gasversogung und Fernmeldewesen, die in anderen Ländern vielfach in Staashand sind, werden privat betrieben. Die Beaufsichtigung dieser Unternehmen in wettbewerbspolitischen Ausnahmebereichen erfolgte in der Vergangenheit durch sog.

Da diese Behörden zunehmend "Gefangene" der Interessen der eigentlich zu beaufsichtigenden Wirtschaftsunternehmen wurden capture theory , wurde seit Beginn der 80er Jahre die zunehmende Einschränkung der staatlichen Beaufsichtigung Deregulierung vollzogen. Andere Länder sind diesem Beispiel gefolgt. Schon der "Sherman Act" wandte sich - anders als das deutsche Kartellgesetz - nicht grundsätzlich gegen Monopole, sondern nur gegen den Machtmissbrauch.

Diese US-Tradition hat sich bis in die Gegenwart gehalten. Gleichwohl waren die Amtsinhaber von einem tiefen Misstrauen gegen Monopole - vor allem in der Öl- und Stahlbranche - beseelt. Mit Dumpingpreisen und weiteren illegalen Praktiken wie Schmiergeldzahlungen hatte sich Rockefeller die Konkurrenz vom Leib gehalten.

Die Wettbewerbshüter warfen ihm vor, er habe die Konkurrenz im Erdölgeschäft durch, die Übernahme von Wettbewerbern und Ölleitungen sowie durch Abkommen mit Eisenbahngesellschaften behindert. Nach fünf Jahren Verfahrensdauer wurde sein Imperium zerschlagen und in insgesamt 34 Einzelgesellschaften aufgespalten - darunter so bekannte Konzerne wie Exxon Esso , Mobil, Chevron und Amoc. Nicht besser als Rockefeller erging es im gleichen Jahr dem amerikanischen Tabakkonzern American Tobacco, dem ebenfalls Preisdumping vorgeworfen wurde.

Erfolgreicher war der Stahlkonzern US Steel. Die Aluminium Company of America Alcoa wurde des wettbewerbsfeindlichen Verhaltens für schuldig befunden.

Fabriken mussten an die Konkurrenz versteigert werden. Mehr als Kinos wechselten daraufhin den Besitzer. Gleichwohl endete das Verfahren zumindest formell nicht nur einem Schuldspruch, sondern mit einem Vergleich. Der gleiche Vorwurf der Verbindung von zwei Gütern - die zumindest nach Ansicht der Wettbewerbsbehörden nichts miteinander zu tun haben - wurde auch im Fall Microsoft erhoben.

Für IBM ging die Sache freilich glimpflich aus. Aber dann holte die Konkurrenz auf und brach die Vorherrschaft von "Big Blue": IBM war kein Monopolist mehr.

Microsoft habe seine Marktmacht genutzt, um seine Konkurrenten zur verdrängen. Grundlage für die Entscheidnung war der Sharman Antiturst Act. Da Microsoft angekündigt hat, in die Berufung zu gehen, könnte sich das Verfahren noch über Jahre hinziehen. Das FED wird unter den Notenbanken der westlichen Industrieländer hinsichtlich ihrer rechtlichen und faktischen Unabhängigkeit von der Regierung als beispielhaft angesehen.

Lediglich der deutsche Zentralbankrat verfügt über eine noch weitergehende Autonomie. Die föderative Struktur der Vereinigten Staaten hat - wie in Deutschland - auch im Notenbankensystem ihren Niederschlag gefunden. Das FED ist, wie das deutsche Zentralbankensystem, als als zweistufiges Notenbankensystem konstruiert.

Die Unterstufen bilden zwölf Bundesreservebanken Federal Reserve Banks , die - im Unterschied zu den deutschen Zentralbanken - privatrechtlich auf Aktienbasis organisiert sind; ihr Kapital wird von den Mitgliedsbanken des FED gehalten.

Der Board ist - vergleichbar dem deutschen Zentralbankrat - von der Regierung unabhängig ; die Mitglieder werden für eine Periode von 14 Jahren in einem rollierenden Verfahren bestellt. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Unterstützung der Wirtschaftspolitik der Bunderegierung existiert nicht.

Die Entscheidung über den Einsatz geldpolitischer Instrumente liegt allerdings nicht allein beim Board of Governors, sondern teilweise auch bei den Federal Reserve Banks. Die geldpolitischen Instrumente entsprechen weitgehend denen der Deutschen Bundesbank. Allerdings spielt die Offenmarktpolitik mit Nichtbanken eine zentralere Rolle als in Deutschland. Auch der Direkterwerb von Staatspapieren ist - vergleichbar der bisherigen Regelung in Deutschland - auf lediglich 5 Mrd.

Im Rahmen der Offenmarktpolitik können allerdings Staatspapiere erworben werden. Die US-amerikanische Gesellschaft ist aufgrund der relativen Jugend des amerikanischen Kapitalismus weniger kanalisiert und verkrustet als die europäischen Gesellschaften.

Die Interessenvertretung der Arbeitnehmer gegenüber den Unternehmen vollzieht sich in einem sehr hetrogenen Netz von vorwiegend betrieblichen Tarifverträgen. Die Mehrzahl der Arbeitnehmer arbeitet unter Verträgen, die mit einem einzigen Arbeitgeber ausgehandelt sind. Es ist daher kaum möglich "Besitzstände" in Krisenzeiten herüber zu retten. Fragen der Mitbestimmung und der Humanisierung der Arbeitswelt spielen kaum eine Rolle.

Insgesamt sind etwa 20 Prozent der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert. Das amerikanische Sozialsystem ist nur schwach ausgebaut; die Bürger sind auf eine eigenverantwortlich aufgebaute Vorsorge verwiesen Subsidiaritätsprinzip. Die britische Wirtschaft galt schon in den ersten Nachkriegsjahren als besonders inflations- und krisenanfällig; die Arbeitslosigkeit lag Jahrzehnte über dem Durchschnitt der EU-Länder.

Erst seit Anfang der 80er Jahre sind deutliche Erfolge der eingeleiteten Reformen erkennbar. Die " englische Krankheit " ist allerdings nicht nur auf diese "stop-and-go-Politik", sondern vor allem auch auf die allgemeine Strukturschwäche im Bereich der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen zurückzuführen. Bis zu dem abrupten Kruswechsel unter Premierministerin Margret Thather im Jahr war die britische Wirtschaftspolitik in erster Linie am Ziel der Aufrechterhaltung eines hohen Beschäftigungsstandes orientiert.

Die übrigen wirtschaftspolitischen Ziele - speziell das Ziel der Preisniveaustabilität - wurden dagegen vernachlässigt. In ihrer Skepsis gegenüber der Leistungsfähigkeit des marktwirtschaftlichen Systems waren sich Labour Partei und Konservative weitgehend einig. Der Hang zu Pragmatismus führte zum "Durchwursteln" muddling through ohne erkennbare ordnungspolitische Grundlinie. Bis zur Wende durch M. Wie bereits erwähnt vollzog Premierministerin M. Thatcher ab eine radikalen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik.

Ziel des Thatcherismus war die Eindämmung der Inflation , die Konsolidierung des Staatshaushaltes , die Privatisierung staatlicher Aktivitäten und die Deregulierung bisher staatlich beaufsichtigter Wirtschaftsbereiche. Zudem bestand ein Hauptziel darin, die Macht der Gewerkschaften zu begrenzen. Die Bank of England. Seit ihrer Verstaatlichung im Jahr ist sie vollständig gegenüber dem Schatzamt weisungsgebunden.

Das Weisungsrecht des Schatzkanzlers bezieht sich sowohl auf die zu verfolgenden Ziele, als auch auf die einzusetzenden Instrumente, denn die Aufgaben der Bank of England sind in der Gründungsurkunde lediglich vage umschrieben. Der Einsatz geldpolitischer Instrumente ist generell an die vorherige Zustimmung des Schatzkanzlers geknüpft. Die Geldpolitik hat sich damit den Erfordernissen der Finanzpolitik unterzuordnen. Im Zentrum der Geldpolitik stand - bis zu der vom Thatcherismus eingeleiteten Wende - die Sicherung der Vollbeschäftigung durch eine expansive Politik des "billigen Geldes".

Geldmengenziele werden in England seit veröffentlicht. Die Amtsdauer beträgt fünf Jahre. Öffentliche Reden des Governors der Bank of England werden als Politikum betrachtet; sie sind vorher mit der Regierung abzustimmen.

Kritik an der Regierung ist absolut unüblich. Sie ist damit zugleich das Sprachrohr der Kreditinstitute gegenüber der Regierung. Eine unabhängige Notenbank würde zu einem "Staat im Staate" führen und damit in Widerspruch zum demokratischen System stehen.

Diese Auffassung beherrscht auch die englische wissenschaftliche Literatur. Die britische Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ist entscheidend durch die Ausgestaltung der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen geprägt; diese sog.

Die "engliche Krankheit" wird zu einem wesentlichen Teil auf die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen zurückgeführt. Während auf dem Kontinent eher Industriegewerkschaften vorherrschen so in der Bundesrepublik Deutschland , oder es Gewerkschaften mit parteipolitischer bzw. Sie führen die Verhandlungen auf Branchenebene mit den Arbeitgebern, und zwar ohne Beteiligung des Gewerschaftsdachverbandes. Auf Betriebsebene werden die Verhandlungen von lokalen Gewerkschaftsvertretern "shop stewards" weitergeführt.

Mit der dritten Gewerkschaftsgesetzgebung wurde die Demokratisierung des Gewerkschaftssystems z. Die Bereitschaft zu wilden Streiks konnte dadurch gemindert werden. Die Mehrzahl der vorgenommenen Veränderungen ist aus der Sicht der deutschen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen selbstverständlich. Die französische Wirtschaftspolitik ist seit jeher der interventionistischen und zentralistischen Tradition verhaftet. Es wurde eine aktive staatliche Strukturpolitik mit dem Ziel der Förderung "zukunftsträchtiger" Wirtschaftszweige nationale "champions" betrieben.

Das als "Planifikation" bezeichnete wirtschaftspolitische Lenkungssystem dominierte die Wirtschaftspolitik in Frankreich über Jahrzehnte. Stark ausgeprägt war auch der Schutz der heimischen Wirtschaft gegenüber der ausländischen Konkurrenz Protektionismus. In Frankreich wurde der Versuch unternommen, marktwirtschaftliche Prinzipien mit staatlicher Wirtschaftslenkung zu verbinden. Begründet wurde die Notwendigkeit einer "indikativen" nicht imperativen! Geistiger Vater ist Pierre Massé.

Die Freiheit der Entscheidung bleibt also bestehen; obwohl die Planung indikativ und nicht imperativ befehlend ist, versucht gleichwohl der Staat die Unternehmen zu plangerechten Investitions- Verhalten zu veranlassen, z. Auch die umfangreiche Verstaatlichung von Schlüsselindustrien diente dem Zweck der besseren Durchsetzung der Pläne.

Bei der Aufstellung der Planung werden die Unternehmen und wichtige gesellschaftliche Gruppen beteiligt. Sie sitzen quasi mit am Tisch der staatlichen Planung sog. Konzertierte Aktion oder "economie concertée". Inzwischen ist die Bedeutung der Planifikation in Frankreich deutlich in den Hintergrund getreten. Die Zielsetzung, die Unsicherheit über die Zukunft zu verringern, ein höheres Wirtschaftsachstum und einen höheren Beschäftigungsstand zu sichern, konnte nicht erreicht werden.

Die Banque de France. So beschrieb bereits Napoleon das Verhältnis von Staat und Zentralbank. Gleichwohl war die Banque de France bei der Ausübung der laufenden Geschäfte ihrer Geldpolitik keineswegs so weiseungsgebunden, wie etwa die Bank of England. Den Vorsitz führt der französische Wirtschafts- und Finanzminister. De facto ist die Banque de France inzwischen weitgehend unabhängig von der Regierung. Dies betriff insbesondere die Diskont- und Lombardpolitik, sowie die Offenmarktpolitik.

Auch die Direktverschuldung der Regierung bei der französischen Zentralbank war seit jeher begrenzt, und ist inzwischen weiter eingeschränkt worden.

Notenbankgouverneurs und seiner Stellvertreter. Auch in diesem Bereich ist inzwischen die Unabhängigkeit gestärkt worden. Der geldpolitische Kurs der Banque de France war bis in die 60er Jahre hinein vor allem von dem Bestreben geprägt, die Zinsen möglichst niedrig zu halten, um hierdurch die Investitionstätigkeit, das Wachstum und die Beschäftigung zu stärken.

Begleiterscheinung dieser Politik waren im europäischen Vergleich hohe Inflationsraten. Seit Beginn der 70er Jahre hat auch die französische Zentralbank auf einen geldpolitischen Kurs umgeschaltet; er ist dem der Deutschen Bundesbank vergleichbar. Seit werden angestrebte Geldmengenziele veröffentlicht. Die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen in Frankreich sind durch einen ausgesprochen geringen Organisationsgrad und durch geringe Konfliktbereitschaft gekennzeichnet.

Wirtschaftspolitik jenseits von Markt und Plan. In Japan wurde der Übergang von der vorindustriellen Gesellschaft zu einer der wettbewerbsfähigsten Industrieländer in fast atemberaubender Geschwindigkeit vollzogen, und zwar aus eigener Kraft, ohne die Unterstützung internationaler Organisationen. Allerdings sind nur etwa 30 Prozent der Fläche besiedlungsfähig; hier drängen sich etwa Mio.

Von etwa Vulkanen sind heute noch etwa 35 aktiv. Diese geographischen und tektonischen Bedingungen haben die Bevölkerung des Landes seit jeher zu gegenseitiger Rücksichtnahme und zu einem starken gruppenorientierten Verhalten gezwungen.

Individualistische Bestrebungen amerikanischer oder deutscher Prägung sind dem Japaner weitgehend fremd. Solidarität und Gemeinschaftsorientierung durchziehen alle Lebensbereiche.

Wohlstand und privates Glück werden im Zweifel dem Wohle der Gesellschaft untergeordnet. Im Gegenteil, der Wettbewerb ist sehr scharf und nimmt teils ruinöse Formen an.

Zusammenwirken von Staat und Wirtschaft: Sie zeigen, in welche Richtung sich der strukturelle Wandel vollziehen soll. Auf der Grundlage dieser Visionen werden dann die wirtschaftspolitischen Programme für einzelne Industrie- und Dienstleistungsbereiche aufgestellt. Abbaupläne für strukturschwache Wirtschaftszweige entwickelt. Die staatlichen Wirtschaftspläne sind ohne Vollzugsverbindlichkeit " indikative Planung ". Infolge der engen personellen Verflechtung und des engen Vertrauensverhältnisses zwischen Staat und Privatwirtschaft "lenkt" der japanische Staat die Wirtschaft durch Informationen, Empfehlungen und Warnungen.

Zur Effizienz dieser " informellen Beeinflussung " durch den Staat trägt auch das sog. Hierunter versteht man das Überwechseln der Ministerialbeamten nach ihrer Pensionierung in leitende Positionen der Privatwirtschaft. Diese engen formellen und informellen personellen Verflechtungen sind ein prägendes Merkmal der japanischen Wirtschaftsordnung.

Japan besetzt allerdings inzwischen in vielen Bereiche eine weltwirtschaftliche Spitzenposition beim technologischen Fortschritts; es ist daher für eine staatliche Behörde nicht mehr so einfach wie in der Vergangenheit, die künftigen Wachtumsfelder zweifelsfrei zu erkennen.

Entscheidend für den japanischen Erfolg scheint zudem der intensive Wettbewerb zwischen den Unternehmen zu sein. Er fördert die Dynamik und mindert Fehleinschätzungen. In Japan wurden Kartelle und das Entstehen marktbeherrschender Unternehmen vor dem zweiten Weltkrieg nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert. Sie waren - wie im Deutschen Reich - willfährige Instrumente der Wirtschaftslenkung.

Nach dem Kriegsende wurden diese Machtpositionen durch die Alliierten zerschlagen Entflechtung und Dekartellierung. Das auf Druck der amerikanischen Besatzungsmacht erlassene Antimonopolgesetz enthält das Verbot von Kartellen, Monopolen und unlauterem Verhalten. In der Nachfolgezeit wurde die ursprünglich recht strenge Wettbewerbsgesetzgebung jedoch entschärft.

Die japanische Zentralbank "Bank of Japan" ist - wie in den meisten Ländern üblich - von der Regierung abhängig. Sie untersteht dem Weisungsrecht des Finanzministers.

Der Gouverneur und dessen Vice werden von der Regierung bestimmt. Alle leitenden Beamten der Zentralbank können jederzeit von der Regierung entlassen werden. Die Regierung kann Weisungen geben und die Zentralbank umfassend kontrollieren. Üblich sind allerdings informelle Kooperationen zwischen Regierung und Zentralbankrat. Das Finanzministerium hat das Recht, direkt über den Einsatz geldpolitischer Instrumente zu entscheiden. Insbesondere das Recht der Notenemission ist dem Ministerium vorbehalten.

Das Ziel der Preisniveaustabilität wurde häufig dem Ziel der Wachstumsförderung untergeordnet. Dieses Ziel soll vor allem über eine Niedrigzinspolitik erreicht werden. Erst wurde der Kapitalverkehr weitgehend liberalisiert wurde der Diskontsatz. Seit Mitte der 70er Jahre verfolgt auch die Bank of Japan einen geldpolitischen Kurs, der dem der Deutschen Bundesbank vergleichbar ist, und dem Ziel der Geldwertstabilität einen höheren Rang einräumt. Angestrebte Geldmengenziele werden jedoch nicht veröffentlicht.

Die japanische Wirtschaft ist dualistisch strukturiert. Das gilt sowohl für die Produktion als auch für den Arbeitsmarkt. Dualer Natur ist auch der Arbeitsmarkt: Sie sind faktisch nicht rechtlich unkündbar. Von den etwa 40 Mio. Personen das Privileg des Stammarbeiters.

Zeitarbeiter werden je nach Wirtschaftslage eingestellt und entlassen. Sie fungieren, wie die abhängigen Zulieferbetriebe, als Konjunktur- und Beschäftigungspuffer. Mehrheitsbeschlüsse oder einsame Entscheidungen werden möglicht vermieden. Die typische Gewerkschaftsform sind die etwa In sie werden allerdings nur Stammarbeiter des jeweiligen Unternehmens aufgenommen. Konflikte werden zumeist ohne Streiks ausgetragen. Forderungen nach paritätischer Mitbestimmung werden von der Mehrzahl der Betriebsgewerkschaften nicht vertreten.

Die Zeitarbeiter und die Beschäftigten in den kleinen Unternehmen sind zumeist kaum gewerkschaftlich organisiert. Die anhaltenden Zahlungsbilanzüberschüsse Japans werden immer wieder auf eine protektionistische Wirtschaftspolitik zurückgeführt.

Inzwischen unterscheiden sich die japanischen Importzölle kaum von denen anderer westlicher Industrieländer. Protektionistische Wirkungen werden allerdings den verdeckten Handelsbarrieren sog.

Bedeutung kommt auch den verdeckten Handelshemmnissen zu. Hierzu zählen die direkte Subventionierung von Unternehmen, der in Japan allerdings nur eine untergeordnete Bedeutung zukommt und "Schutzwirkungen" die vom japanischen Handelssystem oder schlicht von der fremden Sprache und Mentalität ausgehen und die den Zugang zum japanischen Markt erschweren.

Insbesondere ehemalige sozialistische Länder mit zentraler Verwaltungswirtschaft haben versucht, einen Dritten Weg zwischen privatwirtschaftlicher Marktwirtschaft und sozialistischer Zentralverwaltungswirtschaft zu gehen. Kennzeichnend für diese sog. Mit der Überführung des Privateigentums an den Produktionsmitteln in Gemeineigentum soll "die Ausbeutung der Proletarier durch die Kapitalisten" verhindert werden.

In Betracht kommt entweder die Überführung des Privateigentums in Staatseigentum etatistische Variante oder die Form des gesellschaftlichen Eigentums , das durch die Arbeiter selbstverwaltet wird partizipatorische Variante; Arbeiterselbstverwaltung. Ein historisches Beispiel für eine sozialistische Marktwirtschaft mit Staatseigentum war die praktizierte Wirtschaftsordnung in Ungarn.

Ein historisches Beispiel für eine partizipatorische sozialistische Marktwirtschaft war das System der Arbeiterselbstverwaltung im ehemaligen Jugoslawien.

In den meisten sozialistischen Marktwirtschaften dienten jedoch staatliche Pläne als mehr oder weniger vollzugsverbindliche Leitlinien für das wirtschaftliche Handeln spziell in Ungarn. So wie Zentralplanwirtschaften in der Realität gescheitert sind, so hatten auch sozialistische Marktwirtschaften wegen immanenter Systemmängel kaum eine Überlebenschance. Die Folge war Inflation und ein chronischer Kapitalmangel zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen.

Die Folge waren eine hohe Fremdfinanzierungsquote , insbesondere eine hohe Auslandsverschuldung und Devisenknappheit.

Trotz der unbestreitbaren Systemschwächen des Konkurrenzsozialismus, wurde in der ehemaligen DDR ensthaft diskutiert als Alternative zum Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland einen eigenen "Dritten Weg" zwischen kapitalistischer Marktwirtschaft und sozialistischer Zentralverwaltungswirtschaft zu gehen. Als Orientierung dienten hierbei auch die theoretischen Vorstellungen des Wirtschaftstheoretikers Ota Sik der der Wegbereiter des "Prager Frühlings" in der ehemaligen Tschechoslowakei war. Sik schwebte eine "humane Wirtschaftsdemokratie" zwischen kapitalistischer Marktwirtschaft und sozialistischer Zentralverwaltungswirtschaft vor.

Konzeption - Entwicklung Zukunftsaufgeben, 6. Basseler, U und J. Kapitalistische Marktwirtschaft und sozialistische Zentralplanwirtschaft, Würzburg Währungsreform und Soziale Marktwirtschaft. Erfahrungen und Perspektiven nach 40 Jahren, Berlin Die Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland, Grundfragen der Wirtschaftspolitik, 3. Aufstieg und Niedergang von Nationen.

Ökonomisches Wachstum, Stagflation und soziale Starrheit, Tübingen Grundlagen der nachfrage- und angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, 6. Umweltpolitik, Sternenfels, Berlin Literaturhinweise zur deutsch-deutschen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Makroökonomische Konsequenzen der deutschen Einigung, in: Probleme der Einheit Produktivitätswachstum, Verteilungskonflikte und Beschäftigungsniveau, hrgg. Institut der Deutschen Wirtschaft: Sozialverträgliche Ausgestaltung der deutsch-deutschen Währungsunion, Gutachten, Köln Transformation in eine Marktwirtschaft mit Hilfe eines reichen Onkels, in: Mit der D-Mark in die Marktwirtschaft: Voraussetzungen und Möglichkeiten", Bonn Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, diverse Jahresgutachten.

Das Wagnis der Einheit: Volkswirtschaftliche Aspekte der deutschen Vereinigung, 2. Economic aspects of German unification: Sozial- und Veteilungspolitik Staatlich gestaltete Marktwirtschaft "gelenkte Marktwirtschaft", "Soziale Marktwirtschaft". Nachfrageorientierung Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ist die entscheidende Determinante von Produktion und Beschäftigung: Zur Bekämpfung der Unterbeschäftigung sind Budgetdefizite in Kauf zu nehmen.

Eucken , H. Freiheitlicher Sozialismus Allokationspolitik aus Sicht des freiheitlichen Sozialismus Stabilisierungspolitik aus Sicht des freiheitlichen Sozialismus Humanisierungspolitik aus Sicht des freiheitlichen Sozialismus Basishypothesen und wirtschaftspolitische Empfehlungen Aktionsfeld Wettbewerbspolitk Bereich Wettbewerbs- politik Wettbewerbspolitik wird nicht besonders betont; vertreten wird das Konzept des "funktionsfähigen Wettbewerbs" E. Eigentums- ordnung Lenkungs- prinzip. Dezentrale Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses über Märkte.

Zentrale Planung und Lenkung des Wirtschaftsprozesses über eine zentrale Planungsinstanz. Liberale Wirtschaftsordnungen Primat der Ordnungspolitik. Beeinträchtigung des Marktmechanismus durch Kartellierung und Monopolisierung. Gesamtwirtschaftliche und srukturelle Fehlentwicklung. Sozial- und verteilungspolitische Fehlentwicklungen. Sicherung der Funktionsweise des Marktmechanismus. Sozialgerechte Korrektur der Marktergebnisse.

Staatlich gestaltete Marktwirtschaft "gelenkte Marktwirtschaft", "Soziale Marktwirtschaft". Sicherung eines funktionsfähigen Wettbewerbs. Bereitstellung öffentlicher Güter durch den Staat. Internalisierung externer Effekte Kosten und Nutzen Insbesondere: Sektorale und regionale Stabilisierungspolitik. So lassen sich Reaktionen von Marktteilnehmern prognostizieren.

Ein Aufwärtstrend ist durch die Abfolge steigender Hochs und steigender Tiefs, ein Abwärtstrend durch die Abfolge sinkender Hochs und Tiefs charakterisiert. Aus den Trendlinien leiten sich Unterstützungen und Widerstände ab.

Ein Widerstand markiert die Hochpunkte des Trends, eine Unterstützung ergibt sich aus den Tiefpunkten. An den Trendober- und Trenduntergrenzen können aktive Anleger kurzfristig verdienen. An Unterstützungen platzierte limitierte Kaufaufträge sind vielversprechend, wenn die Unterstützung hält.

Wird die Unterstützung dagegen durchbrochen, könnte der Kurs bis zur nächsten Unterstützung fallen. Auch Widerstände liefern Signale. Wenn der Kurs mehrfach an einem Widerstand wie dem Allzeithoch scheitert, könnte es an der Zeit sein, Gewinne mitzunehmen.

Eine wichtige Rolle spielt die Limitierung. Dabei legen Anleger Kursgrenzen fest, zu denen ihre Papiere gekauft oder verkauft werden. Nur wenn das gewünschte Papier den gesetzten Kurs erreicht, wird die Order ausgeführt. Dafür werden aber Überraschungen vermieden.

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Quartal bestätigt Alle Unternehmenstermine. Aktuelle Aktionen bei comdirect. Bernstein hebt Ziel für Linde z. Langfristig die höchsten Renditechancen. Aktien bei comdirect im Überblick. Welche Rechte haben Aktionäre? Wodurch unterscheiden sich Inhaberaktien und Namensaktien? Zu den wichtigsten Kennzahlen für fundamental orientierte Analysten gehören: Sie nutzt dabei drei Annahmen: Hinweise zu Chart- und Performanceangaben.

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Verknüpft man zu diesem Zweck Anwendungssysteme aus unterschiedlichen Funktionsbereichen oder über Unternehmensgrenzen hinweg, handelt es sich um ein klassisches Anwendungsfeld von Enterprise Application Integration EAI. Sie setzt unter anderem homogene Güter, vollkommene Markttransparenz und die Abwesenheit von Präferenzen voraus und begibt sich damit auf ein hohes, aber realitätsfernes Abstraktionsniveau. Im Rahmen der Institutionenökonomik spielen die Transaktionskosten eine wichtige Rolle.

Auch in der Abwicklungsphase bestehen Chancen zur Senkung der Transaktionskosten. Insgesamt sinken die Kosten für Markttransaktionen und die Koordination über Märkte wird vorteilhafter. Hierdurch wurde die Neoklassik entscheidend ausdifferenziert, auch wenn jede wissenschaftliche Theorie notwendigerweise abstrahieren muss und Vereinfachungen enthält.

Beim Elektronischen Handel muss zwischen der volkswirtschaftlichen und der betriebswirtschaftlichen Sicht unterschieden werden. Wenn die Effizienzgewinne Volkswirtschaftslehre vollständig den Konsumenten zugutekommen, kann es sein, dass die Unternehmen keine Wettbewerbsvorteile erlangen können Betriebswirtschaftslehre. Wenn im Prinzip jeder diese Vorteile realisieren kann, werden unter dieser Bedingung die Kostenvorteile Wettbewerbsnachteile Nicholas G.

Carr, Does IT Matter? Damit bleibt als Alleinstellungsmerkmal die Fähigkeit, Werte zu schaffen. Als Beispiel für einen nachvollziehbaren und nachgefragten Mehrwert gegenüber der old economy dient vor allem die Internetwerbung, die zunehmend die Bezahlphantasien der content owners ablöst. In der volkswirtschaftlichen Beurteilung des elektronischen Handels ist im Übrigen davon auszugehen, dass er Leistungen für die Marktwirtschaft erbringt, die mit denen des traditionellen stationären und Distanz- Handels vergleichbar sind.

Teilweise gehen vom elektronischen Handel zusätzliche Wettbewerbsimpulse sowohl im Parallelprozess als auch im Austauschprozess aus. Franck-Oberasbach geht in seinem Buch Ökonomie der Aufmerksamkeit davon aus, dass Aufmerksamkeit in der Gesellschaft einen zunehmend erhöhten Wert bekommt.

Firmen im E-Business haben zwar einerseits kostengünstige Möglichkeiten mit dem Kunden in Kontakt zu treten, leiden aber andererseits daran, dass sie in der Informationsflut des WWW untergehen. Der Internethandel kann helfen, Kosten zu reduzieren, beispielsweise durch kürzere und kostensparende Bestellwege. Durch die Integration der Geschäftsfunktionen entlang der Wertschöpfungskette soll eine effizientere Geschäftsabwicklung erreicht werden. Ein weiterer Aspekt ist die Fixkostendegression.

Damit ist die abnehmende Bedeutung der relativ hohen Fixkosten gemeint, da die variablen Kosten im elektronischen Handel eine eher geringe Rolle spielen. Die Vorteile für Industrieunternehmen wie auch für Handelsunternehmen können sein:.

Der elektronische Handel kann aber auch mit keineswegs kostenneutralen Nachteilen verbunden sein. Das sind vor allem:. Der Begriff Digitale Spaltung oft auch engl.: Dabei wurde festgestellt, dass diejenigen Gruppen oder Volkswirtschaften, die zunächst einen Nachteil aus einem Nicht-Zugriff hatten, mit dem Verfall der Preise und der Vereinfachung der Handhabung auch zu Nutzern werden können und dann ihren Vorteil daraus ziehen.

Bei offenen Marktplätzen kann sich jeder Marktteilnehmer registrieren und teilnehmen. Bei geschlossenen Marktplätzen werden nur bestimmte, ausgewählte Teilnehmer eingeladen bzw. Ein horizontaler Marktplatz bildet hingegen einzelne Geschäftsprozesse ab. An einem horizontalen Beschaffungs-Marktplatz nehmen Unternehmen auf der Einkäuferseite teil.

Sie können aus unterschiedlichen Branchen kommen und auf eine gemeinsame Gruppe von Lieferanten zugreifen. Im Gegensatz dazu bildet ein vertikaler Marktplatz verschiedene Geschäftsprozesse einer einzigen Branche oder Nutzergruppe ab.

Der Verkauf über Marktplätze kann für Online-Händler sinnvoll sein, um den Umsatz zu steigern und gegebenenfalls die Kunden zu erreichen, die bevorzugt über den jeweiligen Marktplatz einkaufen. Die Marge ist in der Regel geringer als bei anderen Vertriebswegen, dafür sind die Marketingkosten geringer. Je nach Wirtschaftszweig entwickelt sich der Online-Handel sehr unterschiedlich.

Das ist einerseits auf die Produkte, andererseits aber auch auf das Marktgeschehen und die Logistik zurückzuführen. So ist die Logistik für den Online- Lebensmittelhandel bezogen auf den Endkunden sehr aufwändig.

September eröffnet wurde. Elektronisch gestützte Geschäftsprozesse in Kategorien zu unterteilen richtet sich natürlich nach den Bedürfnissen der menschlichen Entwicklung, so finden Kategorien wie Verbraucher an öffentliche Verwaltung C2A oder andere der oben aufgeführten Kombinationen bsp.

B2E erst allmählich Verbreitung. Ob die obengenannten Kategorien immer Handelsbeziehungen abbilden, unterliegt zumindest in Bezug auf die Administration A2A berechtigten Zweifeln. Ein Onlineshop ist eine spezielle Form des Versandhandels , bei dem ein Händler oder Hersteller gewerbliche Waren oder Dienstleistungen zum Verkauf oder zur Miete anbietet.

Der Onlineshop übernimmt zum einen die Aufgabe der Produktpräsentation und zum anderen die Abwicklung des Bestell- und Kaufvorgangs. Bei der Produktpräsentation setzten die Anbieter auf unterschiedliche Mittel: Neben Produktfotografie, Texten und technischen Daten kommen zunehmend dreidimensionale Produktabbildungen und Videos zum Einsatz. Auch der Einsatz von Kundenmeinungen wird zunehmend zum Standard.

Die Produktpräsentation hat das Ziel, Umsatz durch perfekte Darstellung des Angebotes zu generieren und teure Retouren zu vermeiden. So bieten alle Fahrzeughersteller im Internet entsprechende Fahrzeug-Konfiguratoren an.

Bei der Preisgestaltung setzen Händler auf Festpreise. Daneben gibt es Onlineshops, bei denen die Kunden — wie bei Auktionen — einen Preis bieten können.

Im Zuge des Internetbooms gegen Ende des Jahrhunderts gewannen Onlineshops immer mehr an Bedeutung. Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen physischen Verkaufsraum brauchen, dieser steht virtuell als Website zur Verfügung. Manche Onlinehändler verzichten deswegen auch auf eigene Lagerräume.

Alternativ bestellen manche Händler Ware erst, wenn dazu eine Kundenbestellung eingegangen ist. Dies ist dann erfolgversprechend, wenn die Kunden keine schnelle Lieferung erwarten.

Die eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben.