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Meisterliches Wochenende am Salzburgring. Nach starkem Regen am Freitag vormittags, kam im freien Training am Nachmittag wieder die Sonne durch und leitete damit für alle Beteiligten ein spätsommerliches Wochenende.

Mit Hilfe der Clips versuchten die Musikproduzenten, dem stagnierenden Plattenverkauf entgegenzuwirken. Oktober um

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Meisterliches Wochenende am Salzburgring. Nach starkem Regen am Freitag vormittags, kam im freien Training am Nachmittag wieder die Sonne durch und leitete damit für alle Beteiligten ein spätsommerliches Wochenende.

Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob dein Verkaufstext gelesen wird. Eine vollgestopfte und unübersichtliche Verkaufsseite wirkt abschreckend.

Bemühe dich deshalb um eine schlüssige und schöne Präsentation mit übersichtlichen Textteilen und Bildern. Das Gesamtbild sollte eine Augenweide sein und zum Lesen einladen. Teile deinen Text in sinnvolle und überschaubare Lese-Abschnitte. Unterstütze deine Aussagen durch gut platziere Bilder oder Grafiken. Gehe behutsam und sparsam mit Formatierungen um, wie Fettschrift, Unterstreichungen, Ausrufezeichen usw. Lasse auch genügend leere Flächen zwischen den einzelnen Textteilen.

Eine optimal gestaltete Verkaufsseite führt den Leser geradewegs zum Ziel, also zum Kauf. Auf dem Weg dorthin darf der Interessent nicht durch zu viele Randbemerkungen, zu viel Formatierungen bzw. Signalen, Bilder oder Buttons abgelenkt werden. Eine schlichte Gestaltung kommt jedem Interessenten entgegen und dient als Wegweiser. Damit der Kaufinteressent diesen Weg folgt, müssen alle Textabschnitte aufeinander aufbauen.

Ein schlichtes Design wirkt elegant und seriös. Plausible Argumente besitzen eine überzeugende Wirkung. Die Kunst besteht darin, die Sicht des Kunden einzunehmen und auf seine Wünsche einzugehen beziehungsweise seinen Bedarf für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu wecken.

Was bietet dein Produkt ihm genau? Was hat er oder sie davon? Welche Fragen zum Produkt könnten Interessenten haben? Welches Problem löst dein Produkt oder deine Dienstleistung?

Und warum sollten Kunden dir vertrauen und gerade dein Produkt kaufen? Welche Bedenken könnten Kaufinteressenten noch haben? Deine Aufgabe ist es, auf diese Fragen detailliert einzugehen und mögliche Bedenken aus dem Weg zu räumen. Eine gelungene Verkaufsseite wird diese Fragen in einem sinnvollen Kontext beantworten. Ein weiterer Faktor ist die Kundenansprache.

Die korrekte Ansprache orientiert sich an die anvisierte Käuferschicht und das Produkt. Vielmehr sollen sie eigene Rückschlüsse aus deinen Aussagen ziehen. Zeige lieber Profil und stehe hinter deinem Produkt. Welche Vorteile hat das Produkt aus deiner Sicht? Inwiefern könnten andere davon profitieren? Welche Erfahrungen hast du und warum sollten sie dir und deinen Argumenten vertrauen?

Wer möchte schon Risiken eingehen? Aber wenn das Risiko überschaubar oder kalkulierbar ist, geben wir eher Geld aus. Gebe deinen Kunden die Gewissheit, dass Sie ohne Risiko bei dir kaufen, indem du eine Zufriedenheitsgarantie gibst oder den Kaufpreis erstattest bei einer Rückgabe innerhalb einer bestimmten Frist.

Bei einem Dienstleistungsangebot reduzierst du das Kaufrisiko durch extra Serviceleistungen, Einführungspreise oder Gratisleistungen, zum Beispiel eine kostenlose Erstberatung, ein günstiges Schnupper-Angebot etc.

Füge diese Elemente in deine Verkaufsseite ein. Umfassende und genaue Produktinformationen wirken sich ebenfalls förderlich beim Beziehungsaufbau aus. Dazu gehören nicht nur die Fakten über das Produkt oder die Leistungsbeschreibung, sondern die Meinung von anderen Kunden und Empfehlungen.

Hierzu zählen auch Veröffentlichungen alle Art über dich oder dein Angebotsspektrum. Lasse andere für dich sprechen, aber übertreibe es nicht. Verwende lieber nur wenige, aber überzeugende Aussagen über dich. Und natürlich ist dein Image ein schlagkräftiger Argument, vor allem wenn du bereits bekannt bist und über Expertenwissen verfügst.

Deshalb solltest du nicht nur an deinen Verkaufstexten arbeiten, sondern zugleich an deine Sichtbarkeit in den Medien. Wer kauft nicht lieber bei einem Internet-Händler, den er aus der Zeitung, Radio oder aus dem Internet kennt? Biete ebenfalls Kontaktmöglichkeiten an, falls noch Fragen offen sind. Signalisiere deine Bereitschaft für deine Kunden zur Verfügung zu stehen, auch und gerade nach dem Kauf. Nachdem du in einer kurzen Einleitung beschrieben hast, worüber der Text handelt, gehst du näher auf dein Angebot oder dein Leistungsspektrum ein.

Beschreibe die Produkteigenschaften und erläutere gleichzeitig die Vorteile für Kunden. Oder wird sich ihre Lebensqualität verbessern? Streiche den Mehrwert heraus, aber bleibe dabei realistisch. Dein Produkt muss deine Versprechungen auch einhalten können. Sprich möglichst oft die Emotionen an. Anschaulicher werden deine Beschreibungen durch Beispiele, Vergleiche und persönliche Erfahrungen.

Stelle den Nutzen bzw. Beschreibe die Vorteile im Detail und fordere dann explizit zum Handeln auf. Bei jedem wichtigen Textabschnitt kannst du Call-to-Actions platzieren. Bedenke jedoch welche Handlungsaufforderungen wann sinnvoll sind und wo diese am besten eingefügt werden auf der Verkaufsseite.

Viele Interessenten lesen nicht den ganzen Text oder sie benötigen noch Bedenkzeit. Deswegen sollten unschlüssige Interessenten über entsprechende Call-to-Actions angeregt werden, sich weitere Informationen, Berichte, Kundenmeinungen oder Referenzen anzuschauen. Darüber hinaus kannst du Kaufinteressenten noch Gratisproben oder andere Zugaben anbieten.

Gebe jedem Interessenten gute Gründe dafür, deinen Verkaufstext vollständig zu lesen. Verschenke keine wertvolle Zeit des Lesers und komme ohne Umschweife zur Sache. Bereits deine Überschrift muss eine eindeutige Botschaft enthalten. Jeder Online-Käufer möchte sofort erkennen, ob dein Angebot für ihn interessant sein könnte oder nicht.

Die Überschrift, die Übersichtlichkeit, die ersten Sätze müssen also sitzen und zum Lesen motivieren. Erwecke das Leseinteresse durch eine gezielte und seriöse Ansprache oder aber durch Fragen, die ein Bedürfnis ansprechen.

Behandele deine Kaufinteressenten mit Respekt und verwende klare Botschaften. Unterstreiche deine Argumente mit seriösen Fakten, fundierten Informationen und anschaulichen Beispielen. Jeder Text gewinnt an Stärke, wenn unnötige Floskeln ausschweifende Passagen oder zu viele Wiederholungen gestrichen werden. Durch die Konzentration auf die Kernpunkte, wirkt jeder Verkaufstext lesenswerter und dynamischer. Am Ende bietest du eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen. Manchmal fehlt bis zum Kaufabschluss nur noch ein kleiner Anreiz.

Erleichtere und vereinfache den gesamten Einkaufsprozess. Das beginnt bei der übersichtlichen Darstellung von deinen Produkten oder Dienstleistungen.

Führe Kaufinteressenten systematisch durch alle Schritte, von der Erstinformation bis zum Kaufabschluss. Fasse die wichtigsten Aspekte am Ende der Verkaufsseite nochmals für sie zusammen. Kaufinteressenten sollten dann mit einem Knopfdruck einkaufen können und verschiedene Bezahloptionen zur Wahl haben. Gebe Interessenten beim Einkauf ein gutes Gefühl und die nötige Sicherheit, indem du nur die notwendigen Kundendaten abfragst und einen zuverlässigen Kundenservice bietest, auch nach dem Kauf.

Animiere jeden Besucher dazu, sich in deinem Newsletter einzutragen oder dein Blog zu abonnieren. Vor dem letzten Spieltag am kommenden Wochenende stehen in der englischen Premier League von Dienstag bis Donnerstag noch sechs Nachholspiele auf dem Programm, die für die Tabelle von nicht unwesentlicher Bedeutung sind.

Liverpool ist aktuell mit 72 Punkten Dritter, hat aber kein Nachholspiel mehr. Tottenham, das mit 71 Punkten Vierter ist und Chelsea, mit 69 Zählern auf Rang fünf stehend und damit in der Rolle des Jägers sind dagegen beide am Mittwochabend im Einsatz. Chelsea kann aus eigener Kraft zumindest mit Liverpool gleichziehen, wäre wegen der deutlich schwächeren Tordifferenz im Vergleich zu den Reds aber auch dann am letzten Spieltag noch auf Schützenhilfe angewiesen.

Zunächst aber müssen Tottenham und Chelsea ihre Hausaufgaben am Mittwochabend erledigen. Nachfolgend werfen wir einen genaueren Blick auf die beiden Partien:. Ein Nachteil für Chelsea im Vergleich zu Tottenham ist nicht nur die Ausgangslage, sondern auch, dass die Blues auf eine Mannschaft treffen, die noch Punkte für den Klassenerhalt braucht.

Huddersfield Town liegt nur drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und ist somit noch nicht durch. Die Buchmacher freilich glauben nicht, dass Huddersfield an der Stamford Bridge einen Dreier landet, der die vorzeitige Rettung bedeuten würde. So gibt es für Wetten auf Chelsea lediglich die Maximalquote 1,20 von Bet, während für Tipps auf Huddersfield bei Betvictor der fache Einsatz drin ist.

Und selbst für ein Remis, das Huddersfield wohl eher nutzen würde, beträgt die beste Quote von Betsafe und Betsson schon 8, Dass Gegner Newcastle United schon gerettet ist und seitdem bei den Magpies bei drei Niederlagen am Stück die Luft etwas raus scheint, dürfte für die Spurs zumindest kein Nachteil sein.

Wer an Newcastle glaubt, kann sich bei Betvictor die Chance auf den fachen Einsatz sichern. Und auch für Wetten auf Unentschieden fällt die Höchstquote 7,15 von Betsafe und Betsson recht hoch aus.

Die Förderung bei einer Photovoltaikanlage ist zu einen mit einer gut durchdachten Vorbereitung und die zusammengestellten, richtigen Voraussetzungen verbunden. Wenn man an Photovoltaik denkt, sollten als erstes erneuerbare Energien im Gedächtnis auftauchen. Diese erneuerbaren, effektiven Energien sind von immer steigender Bedeutung, da unsere Erde und die damit verbundene Umwelt schon durch weitere Belastung stark geschädigt wurde.

Um auch als einzelner Erdenbürger in die Verantwortung gerufen zu werden, muss man selbst aktiv werden. Auch einmal das Auto stehen zu lassen, mehrerer Wege mit einander zu verbinden und neben dem herkömmlichen Wege der Stromgewinnung auf erneuerbare Energien und Solaranagen zurückzugreifen.

Solaranlagen nutzen das natürliche und vor allen Dingen kostenfreie Sonnenlicht der Sonne, dies wird dann in elektrische Energie umgewandelt ohne dabei die Umwelt zu belasten oder gar zu schädigen. Ebenso unbelastet bleibt der eigene Geldbeutel, denn die monatlichen hohen Energierechnungen werden fortan ausbleiben. Diese Kosten sind mit den verbunden Energieleistungen verbunden. Aber es gibt mittlerweile viele Kreditinstitute, die solche Finanzierung zu hundert Prozent fördern und ach keinerlei finanzielle Vorleistungen verlangen.

Hier hilft ein energie- und Finanzberater weiter, dieser kann die nötigen Hilfestellungen geben, weiteres findet man im Onlineshop und auf deutschen Seiten aus dem Netz. Immer mehr Menschen wollen Stevia anbauen, denn der Zucker hat sehr viele Vorteile. Einer davon ist, dass er vollkommen natürlich vorkommt. Es handelt sich dabei um eine Pflanze, die ursprünglich aus Südamerika kommt.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten des Anbaus. Die einfachste besteht darin, sich fertige Steviapflanzen zu kaufen. Etwas schwieriger wird es, wenn man die Pflanze aus Samen ziehen will.

Grundsätzlich muss man wissen, dass es sich um diese Pflanze um einen Lichtkeimer handelt. Sie darf also nicht vollständig mit Erde bedeckt sein. Mit der Aussaat kann man schon im zeitigen Frühjahr beginnen, allerdings natürlich nicht ins Freiland. Erst im Juni wenn man wirklich sicher ist, dass es zu keinem. Nachtfrost mehr kommt kann man die Pflanze ins Freie geben. Im Herbst, bevor es kälter wird, muss sie dann wieder in einen hellen Raum in der Wohnung gelagert werden.

Produktionen wurden wieder aufwändiger; mitunter wurden Techniken und Effekte eingesetzt, die zuvor nur Hollywood -Filmen vorbehalten waren. Insbesondere die digitale Revolution in der Bild- und Videobearbeitung ab Anfang der 90er Jahre hat hier bleibende Akzente gesetzt. Die visuelle Qualität vieler Produktionen dieser Zeit steht kommerziellen Hollywood-Filmen in nichts nach.

Mit Hilfe professioneller Videomixsoftware konnten die Musiker zunehmend selbst ihre eigenen Videos erstellen. Die kommerzielle Krise der Musikindustrie führte in Deutschland seit zum massiven Rückgang der Musikvideobudgets. Musikvideos werden seither mit deutlich weniger Aufwand produziert. In der Krise gingen die Singleverkäufe massiv zurück und rechtfertigten immer seltener die an den Refinanzierungsmöglichkeiten gemessen hohen Kosten einer Musikvideoproduktion. Deshalb sind die Musikvideobudgets deutlich gesunken.

Bei den Musiksendern sank der Anteil an Musikvideos kontinuierlich. Insgesamt macht dieses Zusammenspiel den Eindruck einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale: Sinkende Single-Verkäufe lassen die Musikvideobudgets sinken, weniger und unattraktivere Videos ergeben ein unattraktiveres Programm für die Musiksender, was wiederum die Labels demotiviert, für dieses an Attraktivität verlierende Umfeld kostenloses Programm zur Verfügung zu stellen.

Mit dieser Abwärtsspirale ist auch die Szene der lokalen Musikvideo-Produzenten praktisch verschwunden, nur wenige der ehemals etwa fünfzehn eigenständigen Musikvideoproduktionsfirmen haben diesen Umsatzeinbruch überstanden. Das Musikfernsehen hat sich in dieser Zeit ebenfalls so massiv verändert, dass man es kaum noch zu Recht Musikfernsehen nennen kann: MTV hat seine Musikvideostrecken in fast sämtlichen Landesversionen auf die frühen Morgenstunden reduziert; in der britischen und der US-amerikanischen Originalversion sogar komplett gestrichen.

In den er Jahren war das Internet noch nicht in der Lage, das Fernsehen als neues Trägermedium für Video abzulösen. Damit ist das Netz aus der Perspektive der Hersteller von Musikvideos seit Mitte der er Jahre eine echte Alternative zum Fernsehen, denn es ermöglicht andere, vom Publikum gewollte, Nutzungsmodalitäten. Während Fernsehen im Broadcast-Modell dem Zuschauer ein festes Programmschema vorgibt, ermöglicht das Internet dem Publikum genau auszuwählen, was es sehen möchte, eben Video-on-Demand — eine Nutzungsmodalität, die dem kurzen Charakter und den Nutzungsgewohnheiten von Musik im Allgemeinen entgegen kommt.

In den er Jahren spielen Musiksender im klassischen Sinne nur noch eine untergeordnete Rolle. Als Hybrid aus einem kontinuierlich laufenden Strom von Clips und der On-Demand-Technik, in der der Nutzer in die Playlist eingreifen kann, stellen diese interaktiven Onlinemusikvideo-Kanäle eine weiterentwickelte Form von Musikfernsehen dar.

Vor allem aber übernimmt es immer mehr die Rolle, die zuvor das Musikfernsehen ausgefüllt hat: Während die meisten Musikvideos die Inszenierung des Künstlers, zumeist bei der Darbietung des Stücks, zeigen, gibt es einige wenige, die das kaum oder gar nicht tun. Vielmehr wird zur Musik ein Kurzfilm gezeigt, dessen Handlung mit der Musik eigentlich nichts zu tun hat, der aber mindestens so lange wie diese dauert. Drei ökonomische Bedingungen waren notwendig für die Entstehung von Musikvideos: Die Vermarktungsinteressen der Musikindustrie, ein speziell auf Musikvideos ausgerichtetes Senderumfeld und eine Filmindustrie, die Musikvideos als interessantes Betätigungsfeld entdeckt und ausbaut.

Alles beginnt mit dem Vermarktungsinteresse der Musikindustrie: Musikvideos sind in der Regel weder als Filmkunst noch als eigenständiges Produkt angelegt. Sie sind ein Marketing-Instrument und dienen in erster Linie zur Verkaufsförderung der Single, zu der sie produziert werden, nachgelagert auch zum Imageaufbau für den Künstler und zur Verkaufsförderung des Albums, auf dem das Stück erscheint.

Zu diesen Zwecken finanziert ein Label die Musikvideoproduktion vor, beteiligt den Künstler im Nachhinein aber je nach Vertragslage unterschiedlich stark an den Produktionskosten, die der Künstler aus seinem Anteil an den Verkaufserlösen mittragen muss.

Diese Grundkonstellation kann erklären, warum viele Musikvideos aus kreativer Perspektive über eine Rolle als Marketingvehikel des beworbenen Musikers nicht hinaus gelangen. Diese Marketingstrategie funktioniert nur, wenn es eine kostenlose Abspielstation für Musikvideos gibt: Musikvideos sind keine Werbespots , für deren Schaltung gezahlt wird. Müsste eine Plattenfirma ihre Musikvideos zu den Konditionen von Werbespots auf Sendung bringen, gäbe es keine Musikvideos — die Einnahmen aus dem Verkauf einer Single würden diese Kosten nie einspielen.

Diese ehemals fast reinen Musikvideo-Sender funktionieren nach einem im Fernsehgeschäft neuen Modell: Sie bekommen ihre Inhalte kostenlos von den Plattenfirmen gestellt und finanzieren sich über die Vermarktung von Musikvideos als attraktives Werbeumfeld, in dem andere Produktanbieter oder Markeninhaber Werbespots schalten.

Musikvideos nehmen im Fernsehen wie auch im Internet eine einmalige ökonomische Zwitterposition ein: Sie sind Werbefilm und Inhalt zugleich oder: Werbung, die Werbeeinnahmen bringt. Wenn ein Überangebot an Musikvideos existiert, die den Sendern zum Abspielen angeboten werden, erzeugt dies einen zusätzlichen Druck auf Musikvideoproduzenten und Labels, ein möglichst attraktives Produkt herzustellen — unattraktive Musikvideos werden nicht gespielt, weil sie sich nicht als Werbeumfeld vermarkten lassen.

Bei den Kriterien für Attraktivität ist die Koppelung des Musikvideos an ein Musikstück entscheidend. Ein Sender spielt lieber ein filmisch uninteressantes Musikvideo eines Stars, als ein filmisch attraktives Musikvideo eines unbekannten Künstlers.

Sender vertrauen hier eher auf die in Charts-Platzierungen messbare Attraktivität eines Musik-Interpreten als auf die weniger belegbare Kategorie der filmischen Qualität. Einen Grundstandard bezüglich der filmischen Qualität setzt dabei die Mehrheit der internationalen Musikvideos, die mit zum Teil erheblich höheren Budgets hergestellt werden als die für den heimischen Markt hergestellten Produkte.

Es bietet einige medienspezifische Vorteile: Portale wie YouTube ermöglichen einem Musikvideo-Hersteller das direkte Hochladen seiner Inhalte ohne dass er sie einem Sender anbieten müsste, der sie möglicherweise nicht oder zu wenig spielt. Via Internet ist das Publikum direkt erreichbar, User-Feedback in Form von Nutzerzahlen und Kommentaren ist ebenfalls direkt verfügbar.

Konsument ist in Internetzeiten potenziell jeder, der über einen Internetanschluss verfügt — und nicht mehr nur wer einen bestimmten Fernsehsender in einem bestimmten Kabelnetz zu einer bestimmten Uhrzeit einschaltet. Attraktive Musikvideos lassen sich zu den von der Musikindustrie vorgegebenen Konditionen niedrige Budgets, massiver Zeitdruck nur dann herstellen, weil es in der Filmindustrie ein entsprechendes Mitwirkungsinteresse gibt: