ESMA hat die CFD-Bombe platzen lassen

 

Es rumort gewaltig in der Branche. Die ESMA, zuständig für die EU-weite Regulierung der Finanzmärkte, hat weitreichende neue Regeln unter anderem für den CFD- und Forex-Handel vorgeschlagen.

Es ist ja nicht zu überbieten wie man hier in den freien Finanzhandel eingreift und damit erhebliche Nachteile von Hundertausenden von Tradern schafft und überdies erhebliche finanzielle Schäden zudem noch anrichtet. Um den Kunden zu schützen, aber natürlich auch um den Broker selbst zu schützen. Wie absurd und realitätsfern die Behörde hierbei vorgeht habe ich hoffentlich veranschaulichen können. Zwar haben einige den Knall gehört und bieten den Handel mit CFD ebenfalls an, aber mit den darauf spezialisierten Brokern können sie nicht konkurrieren. Und seit Wegfall der Nachschusspflicht müsste das der Broker ja aus eigener Tasche berappen.

Verbot Binäre Optionen

Es rumort gewaltig in der Branche. Die ESMA, zuständig für die EU-weite Regulierung der Finanzmärkte, hat weitreichende neue Regeln unter anderem für den CFD- und Forex-Handel vorgeschlagen.

Und seit Wegfall der Nachschusspflicht müsste das der Broker ja aus eigener Tasche berappen. Die Vorgehensweise zu standardisieren klingt daher erst einmal vernünftig. Sondern auf jede einzelne Position.

Jede Position würde also künftig einen automatischen Stop-Loss eingebaut haben. Künftig werden es EUR sein. Egal wie viel Cash ihr noch auf dem Konto habt oder wie fett die Buchgewinne anderer Positionen sind! Ein automatischer Stop Loss klingt nicht übel denkt jetzt der ein oder andere. Das Ganze wirft aber massive Problem auf:.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein leicht panischer Unterton lässt sich in Summe aber nicht abstreiten. Was natürlich ganz davon abhängt welche Zielgruppe aktuell schon betreut wird. Broker die von Kleinkonten und den dort üblichen hohen Hebeln leben, werden sich um ein anderes Geschäftsmodell Gedanken machen müssen. Zwei sehr prominente Broker sind mittlerweile sogar dazu übergegangen, da die Vorschläge der ESMA nur Retailkunden und damit Privattrader betreffen, Kunden vermehrt den Status als professioneller Anleger anzubieten.

Damit würde man zwar individuell höhere Hebel ausverhandeln können. Auf der anderen Seite fällt man natürlich um den Verzicht auf die Nachschusspflicht um. Unsere Zielgruppe ist nicht jedermann, sondern das spezielle Segment der eigenverantwortlich handelnden Trader, die die Chancen vs.

Jeder Kunde kann den Hebel auswählen: Warum Wettbewerber dies meist nicht anbieten, verstehen wir nicht. Desweiteren ist eine Angemessenheitsprüfung bei Kontoeröffnung sinnvoll! Ausschlaggebend ist aus unserer Sicht, dass der Kunde über die Risiken informiert ist und eine Hebel-Auswahl hat. Die deutsche BaFin hat im Jahr die Regulierung erneuert und hat keine Beschränkung der verfügbaren Hebelwirkung beschlossen. Beschlossen wurde ein hundertprozentiger Schutz vor Nachschusspflichten.

Admiral Markets ist hier auf einer Linie mit der BaFin. Dies ist eine sinnvolle Regulierung, die richtige Balance zwischen Freiheit vs. Leider wurde und wird dieser Hebel jedoch von einer Vielzahl der Trader völlig falsch verwendet.

Insofern ist eine Reduzierung durchaus nachvollziehbar. We therefore always welcome any directive from the regulator going in the same direction. However, we consider the former proposal by the FCA, about a leverage reduction to 1: Our latest research has revealed that the majority of our clients are well aware of their actions. Therefore some of them are starting to consider these decisions as an intrusion or even a limitation to their freedom of investing in financial markets.

Paradoxically, a leverage of less than 1: Unfortunately, the majority of those brokers do not offer the same standards of protection which are typical of the European ones.

Within the general regulatory framework, a further question arises as mandatory: Once the new regulation is effective, how does the regulator plan to protect the European brokers currently under its protection? The protection of European brokers is vital in order to restrain the outflow of traders towards non-regulated companies, which provide very low guarantees, in Europe as elsewhere.

We believe that the new regulations on advertising and promotion of trading to non-European brokers is simply insufficient. In fact, those companies may advertise their products through several different media platforms, such as sport sponsorships, primarily Formula 1 or football.

Forums and blogs also may represent a further form of manipulation, bypassing the ban imposed by the European regulator. Februar kann jeder Trader der Behörde seine Sicht der Dinge schildern. Aber zu einem sehr hohen Preis. Manche Zielgruppen werden ihr Trading so wie bisher gar nicht mehr ausführen oder überhaupt mit CFDs beginnen können. Natürlich ist man mit diesem Instrument wieder voll in der Nachschusspflicht Und dann ist da noch die behördliche Bevormundung.

Das entspricht dem Kauf von Knock Outs. Die Scheine kosten nun wenige Cent bis hin zu mehreren Euro. Je nachdem wie weit der Knock Out noch entfernt ist. Hebel von sind dabei keine Ausnahme.

Nehmen wir für unser Beispiel einen Schein der ca. Das ist schon mal sexy, d. Kleinanleger werden schon dadurch verstärkt zu Zertifikaten und Optionsscheinen hingezogen werden. Die nicht nur hoch gehebelt sind. Sondern, und wem ist es aufgefallen, die auch noch teuer und intransparent sind? Die sich der Emittent freudestrahlend in die Tasche steckt bei jedem KO.

Ja, das ist korrekt. Ja und was bitteschön ist dann denn der Direkthandel von Zertifikaten und Optionsscheinen mit den Emittenten? Und da reiben sich einige Anwälte mit Spezialisierung Bank- und Kapitalmarktrecht bereits die Hände, denn so eine Ungleichbehandlung wird nicht ohne juristische Folgen bleiben. Dazu braucht es keine Kristallkugel. Aber für viele Broker wird es mit Sicherheit schwierig, im harten Konkurrenzkampf weiterhin zu bestehen, auch wenn die Branche schon so oft ihre Flexibilität und Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat.

Dass gerade die besonders schutzbedürftigen Anfänger und Kleinanleger wieder vermehrt zu den unbrauchbaren Derivaten statt zu CFDs greifen werden, zeigt unterm Strich die ganze Unausgereiftheit der Vorschläge. Bereits mit 16 der Faszination Börse erlegen, wurde Trading neben dem Studium der Wirtschaftswissenschaften zu seiner Hauptbeschäftigung, seit ist er auch Redakteur und Trader bei GodmodeTrader.

Swing- und News-Trading mit Aktien. Neben der täglichen spannenden Jagd an den Börsen kam die Idee zu einem neuen Brokervergleich, der nicht nur einen detaillierten Blick hinter die Kulissen erlaubt, sondern auch handfeste Vorteile für Mitglieder bringt.

Als Mitbegründer der Vergleichsplattform BrokerDeal. Er erklärt, worauf es bei der Brokerwahl ankommt, welcher Anbieter für welche Bedürfnisse Sinn macht, und auf welche Unterschiede man bei den Produkten und der Ausführungsqualität achten sollte. Sehr geehrter Herr Hinterleitner, nachdem ich einige male Ihre Kommentare verfolgt habe, muss ich leider gestehen, dass mir manches was "Brokerdeal" anbetrifft noch nicht so ganz klar geworden ist.

Klar geworden, in sofern, was kann ich aus Ihren " klugen Ausführungen und auch Warnungen bezüglich Trading ", tun, um beispielsweise CFDs oder auch Optionsscheine, mit welchem Broker Brokerdeal haneln kann. In Summe kommt man nicht daran vorbei festzuhalten: Anleger werden bevormundet, und es liegt eine massive Ungleichbehandlung von Produkten vor. Die eine Einladung für Juristen darstellt, die sich nicht erst seit gestern auf die Veröffentlichungen stürzen.

Ist das bei CFDs denn der Fall? Nein, absolut nicht, wir sind alle mündige Trader. Bei Binäre Optionen allerdings sieht die Sache anders aus. Dieser Abzocke wird nun endlich der Garaus gemacht, Binäre Optionen werden verboten. Endlich brauchen wir uns mit diesem mangelhaften Konstrukt nicht mehr rumärgern, müssen keine Warnungen mehr aussprechen und versenden.

Und vor wichtigen News bzw. Wochenenden gerne situativ die Margin erhöht haben. Die Abschaffung der Nachschusspflicht ist prinzipiell eine tolle Sache. Jetzt hätte also volle Attacke auf die Onlinebroker gerittten werden können. Wenn da nicht immer noch manche Anbieter mit Hebel von , und mehr geworben hätten. Gut für die Wahlfreiheit der Kunden? Aber was wenn so ein Anbieter bei einem Black Swan wie dem Januar in Schieflage gerät, er Dutzende oder gar Hunderte Kundenkonten die ein Minus aufweisen ausgleichen muss.

Wird er sich dafür in Unkosten stürzen, einen Investor suchen bzw. Fremdkapital aufnehmen, oder einfach Konkurs anmelden?

Diese Gefahr war immer noch real. Da diverse Broker ja ohnehin bereits von sich aus auf 50er oder maximal er Hebel runtergegangen sind, um ihr Risiko im Griff zu behalten. Und jetzt haltet euch fest: Schon das war mehr als beim Future, wenn man diesen nur Intraday hielt. Ich wiederhole nochmal zusammenfassend:. So wird bei einem Hebel von 5: Auf jeden Fall wird bereits an Alternativen getüftelt, wie ich weiter unten ausführen werde. Bisher hatte jeder Broker eigene Regeln, wie und wann Positionen im Verlust automatisch vom Broker geschlossen werden.

Um den Kunden zu schützen, aber natürlich auch um den Broker selbst zu schützen. Und seit Wegfall der Nachschusspflicht müsste das der Broker ja aus eigener Tasche berappen. Tatsächlich ist uns Tradern und den Brokern in diesem Fall der Worst Case doch noch erspart geblieben. Jeder vernünftige Trader kennt sich und sein Risiko- und Moneymanagement. Um im nächsten Absatz aber die Abschaffung der Nachschusspflicht zu beschreiben, die genau das ja bereits verunmöglicht Nach der verstörenden Lektüre was die Hebelrestriktionen betrifft hier nun wieder ein Lichtblick.

Keine Einzahlungsboni mehr, keine Wiederauflade-Boni, keine Aktionen mehr mit Spread zurück oder reduzierten Kommissionen. Darunter fallen natürlich auch Rabattaktionen, manche Broker haben am Ende des Monats Vieltradern einen Teil des Spreads oder der bezahlten Gebühren zurückerstattet. Da klingelt doch etwas? Richtig, auch BrokerDeal belohnt Trader egal ob sie einen Trade oder tausende tätigen im Monat mit einer monatlich im Nachhinein erstatteten Gutschrift. Künftig muss in jeder noch so unwichtigen Kommunikation zwischen Broker und Kunde ein deutlicher Risikohinweis zu finden sein.

Soweit noch nichts Besonderes. Neu ist aber, dass künftig in Prozent angegeben werden muss wie viele Konten in den letzten 12 Monaten Verluste gemacht haben.

Die Berechnungsgrundlage ist dabei streng standardisiert, könnt ihr bei Interesse auf Seite 8 nachlesen. Es wird mit Sicherheit spannend die Unterschiede zwischen den Quoten bei den verschiedenen Brokern auf einen Blick vergleichen zu können. Auch daraus lassen sich ja gewisse Rückschlüsse ziehen was die Qualität der Kursstellung und der Ausführungsqualität betrifft. Ältere Stellungnahmen diverser Broker waren bereits im Vorgängerartikel zu lesen.

Welche Schlupflöcher und mögliche Lösungen nun in den Köpfen der Broker rumspuken, darf ich erstmal nur inoffiziell zitieren. Und ich gebe zu bedenken: Also alles andere als ein exotisches Offshore-Land. Viele Herkunftsländer, speziell manche Inseln, werden sich zwar schwer tun skeptische Anleger zu gewinnen, die dorthin zigtausende Euros überweisen sollen.

Renommierte Anbieter etwa aus Australien können sich aber meiner Meinung nach berechtigte Hoffnungen auf ein Bombengeschäft machen.