Strategien für die Zukunft

 

Strategien für die Zukunft Eine kleine Geschichte des Geldes und Überlegungen zu seiner Zukunft. buyacompanylaw.mlung aus >> wikipedia (abgerufen ), public domain (zu den Bedingungen zur Abbildung amerikanischer Banknoten siehe >> hier [englischsprachig]).

Den ausstellenden Banken war das egal, sie kassierten Provisionen und verkauften die Subprime-Kredite im Paket mit anderen Krediten an Investoren weiter.

Inhaltsverzeichnis

Strategien für die Zukunft Eine kleine Geschichte des Geldes und Überlegungen zu seiner Zukunft. buyacompanylaw.mlung aus >> wikipedia (abgerufen ), public domain (zu den Bedingungen zur Abbildung amerikanischer Banknoten siehe >> hier [englischsprachig]).

Die Produktion von Rosneft, der einzigen Ölproduktionsgesellschaft, die nach der weitgehenden Privatisierung der Ölproduktionsgesellschaften völlig in staatlicher Hand verblieben ist, rangierte noch weit hinter der der führenden Ölproduzenten Jukos und Lukoil. März wurde die von der Staatsführung gewollte Fusion des Gasproduzenten Gazprom mit dem staatlichen Ölunternehmen Rosneft genehmigt. Das Sträuben des Rosneft-Managements dagegen war vergebens.

Durch Aktientausch erlangte Rosneft die Anteilsmehrheit an der Gazprom. Rosneft beschäftigte im Jahr weltweit Rubel an der Börse. Glencore hatte aber von sich aus von Millionen Dollar geredet, was nur rund 3 Prozent der Summe entsprach. Dollar an die Investoren verliehen; es wird auch vermutet, der Verkauf sei eine Täuschung und das Aktienpaket tatsächlich bei russischen Institutionen unter der Kontrolle von Igor Setschin gelandet.

Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Das brachte die kreditgebenden Banken, darunter die Fugger, in ernste Schwierigkeiten, aber letztlich profitieren die italienischen und nordeuropäischen Handelsstädte hiervon. Die kleinen Niederlande schafften es sogar, einen Krieg um die Unabhängigkeit gegen die Weltmacht Spanien zu gewinnen: Der mit dem holländischen Handel einhergehende Reichtum führte im Jahr zu einem Geschehen, dass seither immer wieder als Beispiel für die erste Spekulationsblase angeführt wird: Der an der Universität Leiden tätige Botaniker Carolus Clusius hatte viel dazu beigetragen, die aus Zentralasien stammende Tulpe in Holland zu verbreiten, und bald wurde sie zur Modeblume und zum Statussymbol der Reichen.

Vor allem die geflammten Farbmuster die, wie wir heute wissen, von einem Mosaikvirus verursacht wurden erzielten immer höhere Preise, und bald versuchten nicht nur Kenner und Liebhaber, sondern auch Händler und Anleger, an den Tulpen mit zu verdienen.

Bald gab es Termingeschäfte, und man konnte Anteilsscheine an noch in der Erde steckende Tulpenzwiebeln kaufen also das, was man heute Derivate nennt ; manche Zwiebel wechselte viele Male den Besitzer, bevor sie aus der Erde kam. Anfang musste man für besonders begehrte Zwiebeln soviel bezahlen wie für ein Stadthaus in bester Lage von Amsterdam. Dann platzte die Blase — als im Februar ein Auktionator nicht den geforderten Preis erzielte, wollten so viele Besitzer von Tulpen-Zwiebeln diese verkaufen, dass der Preis binnen Wochen um 95 Prozent fiel.

Viele Anteilsscheine waren völlig wertlos. Um ein Übergreifen der Krise zu vermeiden, griff die Obrigkeit ein: Schlichtungskommissionen legten fest, dass offene vertragliche Verpflichtungen gegen Zahlung von 3,5 Prozent des ursprünglich vereinbarten Kaufpreises abgegolten waren.

Noch heute findet man die Spuren des Tulpen-Wahns in Amsterdam: Um wertvolle Edelmetalle zu sparen, senkten die Münzherren den Gehalt an Gold und Silber und mengten stattdessen billiges Kupfer bei.

Dies funktioniert solange, wie der Münzherr den Wert der Münze garantieren kann; wenn aber das Vertrauen in den Münzherrn schwindet, schwindet auch der Wert der Münze: Wenn der ausgebende Staat aber vertrauenswürdig war, funktionierte das System: In den Überseegebieten wollte er die dort vermuteten Gold- und Silbervorkommen ausbeuten. Zur Finanzierung verkaufte er wieder Aktien, und kaufte mit dem Geld auch gleich das Tabakmonopol und die staatliche Münze.

Schon hatte er in einem Buch dargelegt, dass Banknoten besser als die von der Verfügbarkeit von Edelmetallen abhängigen Münzen geeignet seinen, mehr Geld in Umlauf zu bringen, wodurch die Produktion steigen könnte; die Banknoten sollten mit Grund und Boden abgesichert sein. Jetzt, , setzte der seine Theorie in die Tat um und druckte Geld, mit dem er weitere Handelsrechte kaufte. Nachdem die ersten Siedler aus den Überseegebieten zurückkamen und nicht von Gold und Silber, sondern von Sumpffieber und Indianerüberfällen berichteten, brach der Kurs von Laws Aktiengesellschaft ein.

Um den Kurs mit Aktienrückkäufen zu stützen, druckte er immer mehr Geld — und dies führte zur Inflation. Als der Staatsrat feststellte, welche Summen Law und heimlich auch der Herzog von Orléans gedruckt hatte, wurde er aus dem Amt geworfen; Frankreich kehrte zu Gold- und Silbermünzen zurück. Aber die bald florierende Kolonialwirtschaft und der Sklavenhandel konnten nichts daran ändern, dass Frankreich weiter eine erdrückende Schuldenlast vor sich her schob.

Das noch viel höher verschuldete England finanzierte sich dagegen über Staatsanleihen bei seinen eigenen Bürgern und blieb zahlungsfähig; ein Weg, der dem vom Volk als Despoten angesehenen Louis XVI.

Die Revolutionäre wollten die Finanzen des Staates mit dem Verkauf beschlagnahmter Kirchengüter — über ein Viertel des französischen Haus- und Grundbesitzes - sanieren. Bis es so weit war, dienten diese als Pfand für Schuldverschreibungen — so genannte Assignaten. Angesichts des Werts der Immobilien wurden diese zunächst ein Erfolg, das eingesammelte Geld reichte aber nicht, das Haushaltsloch zu stopfen.

So druckte der Staat weitere Assignaten und erklärte diese zur offiziellen Banknote der Revolution. Auch diesmal führte die steigende Geldmenge ohne entsprechende Gegenwerte zur Inflation, und zur weitgehenden Rückkehr zum Handel mit Münzen; wurden die Assignaten für ungültig erklärt.

Als Napoleon an die Macht kam, war Frankreich eigentlich immer noch pleite. Aber die französischen Revolutionäre hatten es immerhin geschafft, mit dem eingeführten Franc ihre Währung auf das aufklärerische Dezimalsystem umzustellen, während in Deutschland noch allerhand krumme Teilungen üblich waren — der Reichstaler war etwa 24 oder 28 Groschen wert.

Es waren private Gesellschaften, die diese Eisenbahnen bauten, und das Geld hierfür sammelten sie über die Ausgabe von Aktien ein - Aktien sind Wertpapiere, mit denen ein Anteil an einer Gesellschaft verbrieft garantiert wird; Aktienkäufer kaufen also Anteile an der Gesellschaft. Das Modell hatte Erfolg: Jahrhunderts waren beispielsweise in den USA zwischen 40 und 50 Prozent des privaten Kapitals in Eisenbahnen angelegt.

Aktien und der Ort, wo sie gehandelt wurden, die Börse , bekam eine Bedeutung wie nie zuvor in der Geschichte. In den Vereinigten Staaten von Amerika, die heute gerne als urkapitalistisches Land angesehen werden, war übrigens die Rolle der Entwicklung von Gewerbe, Industrie und Banken anfangs durchaus umstritten: Thomas Jefferson, der zum Präsidenten gewählt wurde, fürchtete, dass wie in Europa die Gesellschaft in eine reiche Elite und verarmte Massen aufgespalten werden könnte, und wollte stattdessen auf die ländliche Entwicklung setzen.

Sie finanzierten den Schienenbau und den Suezkanal, und halfen zahlreichen europäischen Staaten, mit Anleihen ihre Finanzierung zu sichern. Sie finanzierten Kriege — oder auch nicht, denn je reicher sie wurden, desto mehr hatten sie selbst zu verlieren Mutter Gutle Rothschild soll im Jahr ihre Nachbarn im Judenviertel mit den Worten beruhigt haben: Die Bedeutung von Privatbanken wie den Rothschilds sank nach , als zunehmend Aktienbanken den Geldmarkt übernahmen.

Als Gründerzeit wurde der im damaligen Deutschland und Österreich-Ungarn mit der Industrialisierung einhergehende Wirtschaftsaufschwung bezeichnet, bei dem Unternehmensgründer scheinbar über Nacht reich werden konnten. Als in Deutschland die Konzessionspflicht für Aktiengesellschaften aufgehoben wurde, kam es zur Gründung zahlreicher neuer Aktiengesellschaften und Banken, der Wert der Aktien stieg schnell — und führte dazu, dass immer mehr Menschen hieran mitverdienen wollten.

In Wien heizte eine bevorstehende Weltausstellung die Kurse und Immobilienpreise an; Aktien konnten dort auch gegen Zahlung einer Teilsumme erworben werden, die fällige Restsumme sollte mit Kurssteigerungen gedeckt werden.

Als aber die Franko-Ungarische Bank die Nachzahlung der Restsumme forderte, kamen zahlreiche Anleger in Schwierigkeiten, und nach ersten Pleiten kam es zur Panik an der Börse, die sich auf andere europäische und amerikanische Börsen ausweitete: Dem Wirtschaftsliberalismus hatte der Krach von aber einen schweren Schlag versetzt, die folgenden wirtschaftspolitischen Auseinandersetzungen führten dazu, dass Bismarck den sich abzeichnenden Aufstieg der Sozialdemokraten mit Sozialgesetzgebung zu verhindern suchte, Unfall-, Alters- und Krankenversicherung wurden in dieser Zeit eingeführt.

Sie war goldgedeckt, auch als ab Banknoten ausgegeben wurden. Goldgedeckt bedeutet, dass der Staat garantiert, jede Banknote gegen eine entsprechende Menge Gold umzutauschen. Mit dem sogenannten Goldstandard waren auch die Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen weitgehend festgelegt. Das bedeutete freilich nicht, dass für jede Mark Gold in einem Lager lag, aber es musste ausreichend Gold geben, um jede denkbare Nachfrage zu befriedigen.

Das System geriet aber schon bald aus den Fugen: Während des ersten Weltkriegs verabschiedete Deutschland sich vom Goldstandard; anders wäre der Krieg nicht zu bezahlen gewesen.

Es wurde viel Bargeld gedruckt, nur festgelegte Höchstpreise für wichtige Güter wie Getreide und Kohle bremsten die Inflation zunächst. Nach Ende des Krieges brach dieser Damm aber. Zunächst schien die Weimarer Republik hiervon sogar zu profitieren, machte die billige Mark deutschen Waren doch im Ausland billiger. Aber zu wachsenden Zinsdiensten kamen die Reparationslasten aus dem Friedensvertrag von Versailles; und als die Franzosen das Ruhrgebiet besetzten, mussten auch Brennstoffe teuer im Ausland eingekauft werden; die Inflation weitete sich zur Hyperinflation aus: Teilweise musste die Gehälter zweimal am Tag ausgezahlt werden, damit das Geld nicht zwischenzeitlich zu viel an Wert verlor.

Als Mitte November die Rentenmark eingeführt wurde, hatten alle diejenigen, die über Geldvermögen verfügt hatten, dieses über Nacht verloren; Gewinner war, wer zuvor hoch verschuldet war, allen voran der deutsche Staat, aber auch diejenigen, deren Vermögen in Maschinen und Gebäuden steckte, wie Fabrikanten und Handwerker. Auch Arbeiter und Farmer konnten sich etwa ein Auto leisten; die Zahl der Autos stieg von bis von acht auf zwanzig Millionen.

Noch stärker als die Wirtschaft wuchsen die Kurse an der Börse, und viele Amerikaner wollten zur Not mit geliehenem Geld daran teilhaben. Auch viele Unternehmer spekulierten lieber mit Aktien, als ihr Geld in ihren Unternehmen zu investieren. Die während des Krieges und danach aufgebauten Produktionskapazitäten waren zuletzt nicht mehr ausgelastet, und als unübersehbar wurde, dass die Lage nicht so gut wie die Börsenkurse war, brachen diese Börsenkurse zusammen: Viele von denen, die Aktien auf Kredit gekauft hatten, waren ruiniert.

Die Arbeitslosigkeit stieg auf 25 Prozent. Die Amerikaner brauchten ihr Geld und zogen ihre Investitionen aus Europa ab, worauf auch hier die Börsen einbrachen. Damit war es auch noch zur Bankenkrise gekommen, verunsicherte Anleger stürmten die Banken. Die Idee funktionierte, die Bürger vertrauten dem Konzept. Die Wirtschaft litt schwerer unter der Krise, zumal nicht nur die Amerikaner ihr Geld abgezogen hatten, sondern auch der deutsche Staat als Reaktion auf die Krise eisern sparte.

Anders in den USA: Dort folgte der gewählte Franklin D. Ob Brünings Kurs wirklich nur der Angst von einer neuen Inflation zu verdanken war oder ob er nicht auch, wie sein Finanzstaatssekretär Hans Schäffer später schrieb, mit dem Elend in Deutschland die Reparationen abschütteln wollte, sei dahingestellt. Keynes, der selbst zunächst für England an den Verhandlungen in Paris und Versailles teilgenommen, aber bald den Dienst quittiert hatte, da er das Ergebnis für absehbar wirtschaftlich unvernünftig hielt, zeigte darin, dass Deutschland die Reparationen nicht aufbringen konnte, fürchtete den Ruin Europas und sah prophetisch europäische Bürgerkriege bevorstehen.

Keynes, der zur Bloomsbury-Gruppe um die Schriftstellerin Virginia Woolf gehörte und ein Kunstsammler war, heiratete die berühmte russische Balletttänzerin Lydia Lopokova; und arbeite weiter an Geldtheorien. John Maynard Keynes gehörte auch zu denen, die sich bereits während des Zweiten Weltkriegs Gedanken machten, wie eine neue Weltwährungsordnung aussehen könnte, mit der Europa als Handelspartner für die wirtschaftlich im Zweiten Weltkrieg noch dominanter gewordenen USA wieder aufgebaut und Geschehnisse wie die Weltwirtschaftskrise oder die deutsche Inflation zukünftig verhindert werden konnten.

Das System sollte ermöglichen, Ländern mit Zahlungsbilanzdefiziten zu helfen, ohne wieder Abwertungswettläufe auszulösen. In den Westzonen des nach dem Krieg geteilten Deutschlands wird die Deutsche Mark eingeführt, die alte Reichsmark praktisch wertlos. Arbeitskräfte waren knapp, und so gelang die Integration von über zehn Millionen Aus- und Übersiedlern aus dem Osten; und als diese Quelle versiegte, wurden Menschen aus Südeuropa und der Türkei angeworben.

Es gab allerdings auch Reibungen: So funktionierte die eigentlich in Bretton Woods vereinbarte Anpassung der Wechselkurse an unterschiedliche wirtschaftliche Produktivität durch die Regierungen nicht.

Beispielsweise wehrten sich in den er Jahren die deutschen Unternehmen gegen eine aufgrund der Handelsbilanzüberschüsse eigentlich gebotene Aufwertung der D-Mark, da diese deutsche Produkte im Ausland verteuert hätte.

Die Krise von wurde schnell überwunden. Aber Deutschland war nicht allein auf der Welt. Wechselkurse werden seither — wenigstens in der westlichen Welt - weitgehend auf den Finanzmärkten nach den Regeln von Angebot und Nachfrage festgelegt. Die Wirtschaft kam insgesamt mit dem Auf und Ab der Wechselkurse besser als von vielen erwartet zurecht, die deutsche Wirtschaft litt aber weiter unter der stärkeren D-Mark.

Steigende Preise und knappe Arbeit - das hätte es nach Keynes gar nicht geben dürfen; und so fanden Ökonomen die der Österreicher Friedrich August von Hayek oder der Amerikaner Milton Friedman immer mehr Gehör, die staatliche Eingriffe in die Wirtschaft ablehnten.

Friedman hielt vor allem die Geldmenge für wirtschaftspolitisch entscheidend: Wenn das in der Wirtschaft zirkulierende Geld nicht schneller zunimmt als die Wirtschaftsleistung, könne es nicht zur Inflation kommen diese Theorie wird Monetarismus genannt ; hohe Arbeitslosigkeit entstand für ihn ohnehin nur durch schädliche Eingriffe des Staates. Mit den Amtsantritten von Margaret Thatcher in England sowie Ronald Reagan in den USA wurde diese von ihren Kritikern "neoliberal", von ihren Anhängern lieber "revitalisierter Marktkapitalismus" genannte Theorie praktisch zum Regierungsprogramm; Preisstabilität statt Förderung von Beschäftigung und Wachstum zum wichtigsten politischen Ziel.

Die Haushaltsdefizite sanken, aber die Arbeitslosigkeit wuchs weiter, Mitte der er Jahre auf fast 2,5 Millionen Menschen. Bei vielen Spitzentechnologien, etwa der Optik oder Elektronik, war Deutschland längst von Japan überholt; auch bei der neuen Informations- und Kommunikationstechnik spielten wir keine entscheidende Rolle.

Rationalisierung und der in die Betriebe einziehende Computer vernichteten einerseits Arbeitsplätze in der Industrie, schufen aber neue in Softwareentwicklung und Informationsverarbeitung.

Autos und Maschinen blieben weiterhin deutsche Exportschlager, aber Textil- und Stahlindustrie sowie Werften kamen durch billigere Produktionsstandorte unter Druck. Die Wirtschaft näherte sich dem an, wovon die Ökonomen immer geträumt hatten: Bisher hatte Exportweltmeister Deutschland von der Globalisierung nur profitiert, lediglich einige Dritte-Welt-Gruppen hatten kritisiert, dass der globale Handel nicht sehr gerecht war während wir Autos und Maschinen exportierten, durften die Entwicklungsländer nur Bananen und Kaffee liefern ; jetzt wurden viele Schwellenländer auf einmal konkurrenzfähig.

In unserem immer noch sehr reichen Land stellt dies eine lösbare Herausforderung für die Politik dar; aber in den aufstrebenden Produktionsstandorten sind nicht nur die Löhne niedrig, sondern auch Arbeitsschutz- und Umweltstandards; manche chinesische Fabrik erinnert an den Frühkapitalismus in Europa.

Unabsehbar ist, dass die Globalisierung auch globale Regeln braucht, soll sie nicht auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden - hierauf weist zum Beispiel der amerikanische Ökonom Joseph Stiglitz immer wieder hin.